Ich ermächtige Future for Elephants e.V., Gläubiger ID DE80ZZZ00002198295, bis auf Widerruf Zahlungen von meinem Konto per SEPA Lastschrift einzuziehen. Ich bin damit einverstanden, dass ich die Vorankündigung der Abbuchung per E-Mail erhalte (Abbuchung innerhalb von 5 Bankarbeitstagen). Hinweis: Ich kann innerhalb von 8 Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Das Mandat bleibt bis zum Widerruf gültig, erlischt jedoch spätestens 36 Monate nach dem Datum der letzten Verwendung.
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Appellieren Sie an SPD und CDU, Jagdsafaris auf der Messe Dortmund zu verbieten!
Trophäenjagd ist ein grausames Geschäft mit dem Tod: Auf Europas größter Jagdmesse „Jagd & Hund“ in den Dortmunder Westfalenhallen bieten jedes Jahr über 150 Aussteller Trophäenjagdreisen an – inklusive Abschuss gefährdeter und geschützter Arten wie Eisbär, Nashorn, Elefant oder Löwe. Dieser Ausverkauf seltener Wildtiere muss endlich gestoppt werden!
Unsere Forderung: Angebote von Trophäenjagdreisen auf der „Jagd & Hund“ verbieten!
Als alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe Dortmund GmbH hat die Stadt Dortmund die Möglichkeit, diese Forderung umzusetzen. Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE/Piraten und FDP in Dortmund unterstützen unsere Forderung – doch SPD und CDU blockieren ein Verbot !
Am 13. September 2020 wird in Dortmund gewählt.
Helfen Sie uns, SPD und CDU zum Umdenken zu bewegen
- Fordern Sie die OB-Kandidaten und Kommunalparteien von SPD und CDU in Dortmund auf, Angebote von Trophäenjagdreisen in den städtischen Messehallen abzulehnen!
- Nutzen Sie Social-Media-Kanäle, um den Druck auf die Parteien zu erhöhen!
- Teilen Sie Informationen über die Hashtags #BanTrophyHunting und #WorthMoreAlive
Protestieren Sie direkt über die Social-Media-Kanäle der Parteien
- SPD Dortmund: Facebook / Twitter
- SPD OB-Kandidat Thomas Westphal: Facebook / Twitter
- CDU Dortmund: Facebook / Instagram / Twitter
- CDU OB-Kandidat Andreas Hollstein: Facebook / Twitter
Schreiben Sie eine E-Mail an SPD und CDU Dortmund
- Kontakt SPD Dortmund:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - Kontakt CDU Dortmund:
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Textvorschlag für eine E-Mail an SPD und CDU
Sehr geehrte Damen und Herren,
Deutschland ist nach den USA und Spanien größter Importeur von Jagdtrophäen geschützter Tiere wie Löwe, Elefant, Nashorn, Leopard und Eisbär. Europas größte Jagdmesse „Jagd & Hund“ in Dortmund nimmt eine Schlüsselrolle beim Geschäft mit der Lust am Töten ein: über 150 Aussteller bieten dort Trophäenjagdreisen an. Die Hobbyjagd aus reiner Gier nach Trophäen ist inakzeptabel und widerspricht dem Tierschutzgesetz. Die Stadt Dortmund hat es in der Hand, solche Angebote in den städtischen Westfalenhallen zu verbieten – doch SPD und CDU haben dies bisher blockiert. Ich fordere Sie daher eindringlich auf, sich dafür einzusetzen Angebote von Trophäenjagdreisen auf der Messe „Jagd & Hund“ zu verbieten!
Ich sehe Ihrer Antwort mit großem Interesse entgegen.
Mit freundlichen Grüßen
WEITERFÜHRENDE LINKS
Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl in Dortmund am 13. September 2020:
Die Positionen der Parteien
Natur- und Tierschutzorganisationen fordern von SPD und CDU klare Kante gegen die Trophäenjagd:
Pressemitteilung vom 10.08.2020
Messe Dortmund: Verkauf von Urlaubsreisen zum Töten von Tieren bedrohter Arten:
Gemeinsamer Brief der Tier- und Naturschutzverbände vom 13.01.2020 an die Stadt Dortmund
ELEFANTENJAGD IN AFRIKA
VON PHILIP PLICKERT, THILO THIELKE
erschienen: F.A.Z. digital am 06.01.2019
Wilderer töten jedes Jahr Tausende Dickhäuter in Afrika und verkaufen die Stoßzähne vor allem nach Asien. Ein Handelsverbot in China sollte die Elefanten-Massaker stoppen. Doch davon kann keine Rede sein.
Die Bilder gibt es hundertfach: Blutige Elefantenkadaver liegen in der Savanne Afrikas. Die Stoßzähne fehlen, sie wurden abgesägt. Manchmal sind es einzelne Tiere, oft ganze Herden, die von Wilderern abgeknallt werden. Die illegalen Jäger kommen in Gruppen, manchmal sogar im Hubschrauber. Bewaffnet sind sie mit Kalaschnikow-Schnellfeuergewehren. Viele Parkranger dagegen, die zum Schutz der Tiere abgestellt sind, fahren in klapprigen Jeeps durch die Gegend. Es ist ein ungleicher Kampf. Und ein Multimilliardengeschäft für die Wilderer und Schmugglermafia. Rohelfenbein wird auf dem Schwarzmarkt für 1000 Dollar und mehr je Kilo gehandelt, ein großer Stoßzahn kann also 50.000 Dollar oder mehr einbringen.
[...]
Asiatische Nachfrage ist ungebrochen
„Die Märkte in Asien sind voller Elfenbein“, sagt der Artenschützer Karl Ammann. Das Handelsverbot für Elfenbein in China sei leicht zu umgehen. Der Schweizer Ammann lebt seit Beginn der achtziger Jahre in Nanyuki, am Mount Kenya. Früher war er einmal Hotelier, dann Naturfotograf, der Bildbände über Gorillas, Giraffen und Geparden veröffentlicht hat – doch irgendwann ließ ihn das Schicksal der sterbenden afrikanischen Tierwelt nicht mehr los. Seitdem klappert der inzwischen 70-Jährige die Märkte entlang der chinesischen Grenze, in Burma, Laos oder Vietnam, ab und dokumentiert dort den hemmungslosen Handel mit vom Aussterben bedrohten Tierarten. Gerade erst ist er von einer Reise aus Südostasien zurückgekehrt. „Elfenbein findet sich immer noch in rauhen Mengen“, sagt er, „wenn die Chinesen zu Hause nichts mehr kaufen dürfen, besorgen sie es sich eben in den Nachbarländern.“
Gerade erst haben kambodschanische Zöllner 1026 Elefantenstoßzähne im Gewicht von mehr als 3,2 Tonnen im Hafen von Phnom Penh in einem Container beschlagnahmt – es war der größte Elfenbeinfund in der Geschichte des Landes. Die Stoßzähne stammen aus Moçambique. Auf dem Schwarzmarkt sind sie Millionen Dollar wert. Weil Thailand und China härter gegen Schmuggler vorgehen, sind viele auf Kambodscha ausgewichen. „In Hongkong, Japan oder Singapur darf weiterhin mit Elfenbein gehandelt werden“, beklagt Heike Henderson vom Münchner Verein Future for Elephants. Allerdings sollen die asiatischen Schwarzmarktpreise für Rohelfenbein und Figuren etwas gefallen sein, seit Peking den Daumen gesenkt hat.
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Regierungen gehen gegen Wilderer vor
In Afrika versuchen Regierungen und Tierschützer derweil verstärkt, den Wilderern das Handwerk zu legen. Schon in den achtziger Jahren erkannte Kenias damaliger Präsident Daniel arap Moi den Ernst der Lage für das in hohem Maße von den Tourismuseinnahmen abhängige Safariland. 1989, als nur noch rund 19.000 Tiere die berühmten Schutzgebiete Amboseli, Masai Mara oder Tsavo bevölkerten, ernannte er Richard Leakey zum Chef des „Kenya Wildlife Service“. Und Leakey räumte auf, ließ seine Ranger wie Soldaten drillen und gnadenlos Jagd auf die Elefantenschlächter machen. Er hatte Erfolg: Schnell stieg die kenianische Elefantenpopulation wieder auf bis zu 29.000 Tiere an. Der Erfolg hielt, bis die Chinesen kamen.
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„Die Wilderer von heute kommen mit Nachtsichtgeräten und Hubschraubern, sie benutzen GPS und Satellitentelefone“, sagt Douglas-Hamilton. Er macht im afrikanischen Busch mittlerweile einen „regelrechten Hightech-Krieg“ aus. Der ist nicht nur für die Elefanten tödlich, sondern auch für die Tierschützer: Seit dem Jahr 2010 sollen nach Angaben der britischen Organisation Global Witness mehr als 1000 Parkwächter und Umweltaktivisten von Wilderern ermordet worden sein. In Frühjahr 2018 wurde der bekannte amerikanische Tierschützer Desmond Bradley Martin in seinem Haus außerhalb Nairobis erstochen.
[...]
Die digitale F.A.Z.
Philip Plickert
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Volkswirt“.
Thilo Thielke
Berichterstatter für Afrika mit Sitz in Kapstadt.
Aus rechtlichen Gründen dürfen wir nicht den ganzen Artikel zitieren.
Hier können Sie den kompletten Artikel lesen
Elfenbeinhandel oder nicht?
Wir waren am 25. Februar 2019 auf Einladung im Bundesamt für Naturschutz in Bonn zur Anhörung der deutschen Umwelt- und Artenschutzverbände. Auf der Agenda der Diskussionsthemen standen die Anträge und Arbeitsdokumente zur nächsten Washingtoner Artenschutzkonferenz (CITES, CoP18), die vom 23. Mai bis 3. Juni 2019 in Colombo, Sri Lanka stattfinden wird (Hinweis: Wegen Terroranschläge ist die Artenschutzkonferenz CITES CoP18 von Sri Lanka nach Genf verlegt worden. Sie fand dort vom 17. bis 28. August 2019 im Palexpo-Gelände statt.)
Es waren insgesamt 38 Teilnehmer im Saal, darunter, neben den Teilnehmern vom Amt, Vertreter verschiedener Vereine und Institutionen.
Nach Informationen über den Stand der Vorbereitungen des Bundesamtes zur Artenschutzkonferenz wurden wichtige Anträge im Einzelnen besprochen.
Die eingereichten Dokumente betrafen alle Spezies, von Bäumen über wirbellose Arten, Reptilien und marinen Lebensformen bis hin zu den Säugetieren. Wir erfuhren, dass einige Überlegungen des Bundesamtes in Bezug auf Elefanten durchaus in die Richtung unserer Vorstellungen gehen. Andere Überlegungen sind unserer Meinung nach noch nicht optimal, um das Überleben der Elefanten auf Dauer zu gewährleisten, und zu manchen Punkten hat sich das Ministerium noch gar keine Meinungen gebildet. Wir bleiben weiterhin dran und werden dem Amt entsprechende Informationen übermitteln.
Im Meinungsfindungsprozess innerhalb der EU beraten parallel die (nach dem Brexit) 27 EU-Mitgliedsstaaten über die einzelnen Anträge, um dann in Colombo im Mai konform abzustimmen. Eine Vorgehensweise, die Vor- und Nachteile bietet.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Die Anträge für CITES CoP18:
cites.org/eng/cop/18/prop/index.php
Die Positionen von Future for Elephants zu CITES CoP18:
Empfehlungen für die Anträge und Arbeitsdokumente zum Thema Elefant
Weitere Informationen auf unserer Website:
Die Politik und der Elfenbeinhandel
Abwechslungsreiche Workshops für unterschiedliche Altersgruppen rund um das Thema Elefanten gehören zum Aufklärungs- und Ausbildungsprogramm von Future for Elephants.
Am 29. Oktober 2018 war dafür eine Doppelstunde im Rahmen des Biologieunterrichts einer 7. Klasse reserviert.
Neben einer anschaulichen Präsentation von Fakten zu Elefanten, und der Vorstellung von Elefanten aus Afrika und Asien in unterschiedlichsten Lebenssituationen, gab es eine Quizrunde. Verschiedene erklärende Videos und lebhafte Fragerunden belebten die Stunde.
Nach einer Diskussion über die massive Bedrohung der Elefanten kamen wir zu dem Schluss, dass noch viel mehr Aufklärung über die Bedrohung der Elefanten und ein Ende jeglichen Handels mit Elfenbein dringend nötig sind.
Vielfältige Vorträge in Schulen, Volkshochschulen, Gemeindezentren oder Senioreneinrichtungen gehören zu unserem Aktionsprogramm.
50 gespannte Zuhörer erlebten am 9. November 2018 in Hamburg den abwechslungsreichen Vortrag über die Situation und die Bedrohung der Elefanten in Afrika. Berichtet wurde über unsere ersten Besuche bei den Schutzprojekten der Big Life Foundation in Amboseli und bei Elephant Aware Maasai Mara in Kenia.
Daneben wurden interessante Bilder über die Reise nach Ruaha im Süden Tansanias präsentiert, wo das Southern Tanzania Elephant Program (STEP) mit dem Flugüberwachungsprogramm, das von Future for Elephants mitfinanziert wird, aktiven Elefantenschutz betreibt.
Ebenfalls wurde das Elefantenwaisenhaus in Simbabwe (Zimbabwe Elephant Nursery - ZEN) vorgestellt, das Future for Elephants mit dem „Care for Elephants“-Programm unterstützt. Hier werden verwaiste Elefantenbabys langfristig durch liebevolle Rund-um-die-Uhr-Betreuung auf ein Leben zurück im Busch vorbereitet. Man kann das Projekt durch Übernahme eines Pflegeanteils eines Elefantenwaisen unterstützen. Die ausgestellten Zertifikate sind auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Sollten Sie Interesse an einem solchen Vortrag haben, dann sprechen Sie uns gerne an!
Zur Premiere am 28. September und zur Halbzeit am 12. Oktober haben wir gemeinsam mit mehreren hundert Menschen vor dem Circus Krone auf dem Hamburger Heiligengeistfeld demonstriert. Der umstrittene Großzirkus war nach einer behördlichen Auflage zwar ohne Elefanten angereist, ließ aber Raubkatzen, Seelöwen und ein Nashorn Kunststücke aufführen.
„Zirkus ja, aber ohne Tiere!“, „Kein Applaus für Tierquälerei“: Mit Sprechchören und Plakaten wurden die Premierengäste von mehr als 300 Tierschützern empfangen. Die Demonstranten fragten: „Wie lustig ist Leid?“ Entsprechende Plakate gegen Wildtiere im Zirkus hatte der Hamburger Tierschutzverein gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund außerdem an mehr als 800 Stellen in Hamburg angebracht.
Da es auch noch einen Nebeneingang gab, bildeten die Protestler zwischen den beiden Zirkus-Eingängen an der Glacischaussee eine lange Kette. Es hatten sich mehrere Tierschutz- und Tierrechtsgruppen zusammengeschlossen (u. a. Hamburger Tierschutzverein e.V., Tierrechtsinitiative Hamburg, ARIWA, Vier Pfoten, Peta2-Streetteam und Animals United).
Wenig eindrucksvoll war die von der Zirkus-Lobby angemeldete „Gegendemo“. Sie bestand aus vielleicht sieben Personen – einige davon kamen vom Zirkus-Gelände. Dass Elefanten, Löwen und ein Nashorn in der Manege vorgeführt werden und herabwürdigende Kunststückchen machen müssen, nur um die Zuschauer zu unterhalten, verletzt die Tiere in ihrer Würde – mit „Tradition“ ist diese Entwürdigung nicht zu rechtfertigen. Ganz abgesehen von den zweifelhaften Trainings- und Haltungsumständen und der Gefahr auch für die Zuschauer (wie u. a. der Sturz einer Elefantenkuh ins Publikum am 4. Juli 2018 zeigt: www.youtube.com/watch?v=l23Vl1cCNpA).
Immer mehr Menschen hinterfragen kritisch die Haltung und die Vorführung von Tieren in Zirkussen – das ist auch ein Erfolg des öffentlichen Protests der vielen Tierfreunde.
Presseberichte:
https://www.mopo.de/hamburg/wildtiere-im-zirkus-hunderte-demonstranten-vor-krone-premiere-in-hamburg-31366416
https://www.shz.de/regionales/hamburg/circus-krone-in-hamburg-streit-um-wildtiere-in-der-manege-id21181487.html





