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Die Big Life Foundation in Kenia leistet umfassende Arbeit zum Schutz einer der letzten großen Elefantenpopulationen Ostafrikas im Amboseli-Ökosystem am Fuße des Kilimandscharo.

Neben der guten Zusammenarbeit mit den Massai-Dörfern durch Aufklärungsarbeit, Schul- und Beratungsprogramme spielt der Schutz der Region durch Wildhüter eine zentrale Rolle in der Bekämpfung der Wilderei und für das harmonische Zusammenleben von Mensch und Elefant.

Einen sehr wertvollen Teil der Wildhüterarbeit bildet die Spürhundeeinheit, die untrüglich bei der Suche nach Wilderern und der Sicherstellung von Beweismaterial ist. Die Einheit trainiert täglich und ist rund um die Uhr im Einsatz. Der Chef der Einheit, Ranger Mutinda, ist früher selbst Wilderer gewesen, bevor er zu Big Life kam. Er hat nicht nur eine besondere Beziehung zu den Hunden, sondern weiß auch, wie Wilderer denken. Gemeinsam mit der Schäferhündin Didi bildet er den Kern der Gruppe, zu der insgesamt 6 Ranger und 3 Hunde gehören. Neben Didi, die aus einer Hundestation aus Nairobi stammt, sind die Bloodhound-Geschwister Bonnie und Clyde unverzichtbarer Teil der Spürhundestaffel.

Hier ein Einsatz der Hundestaffel:

Diesmal war es Didi, die Elefantenwilderer im Tsavo West National Park verfolgte. "Es begann auf die gleiche Art und Weise wie alle Wilderei-Vorfälle von Elefanten - die grausige Entdeckung lebloser Körper, von denen fünf in diesem Fall im Busch liegen und ihre Gesichter abgehackt sind. Eine Familiengruppe jeden Alters. Der Spürhund des Kenya Wildlife Service war direkt auf der Spur der Wilderer. Der Big Life-Fährtenhund Didi und Schnelleinsatzkommandos schlossen sich der Jagd an, als die Spuren den Tsavo West National Park verließen und auf Gemeindegebiet zogen. Die Hunde wurden von erfahrenen Fährtenlesern begleitet und führten die Ranger zu zwei benachbarten Häusern. Von dem Elfenbein war nichts zu sehen, aber Didi führte die Suche zu einem Haus, das zwei Äxte und eine noch immer blutgetränkte Säge enthielt. Mit Hilfe der Dorfbewohner wurden zwei Verdächtige identifiziert und verhaftet. Big Life aktivierte sein Informandennetz und einen Tag später kam die Nachricht von einem dritten Mitglied der Gang, das sich in einer kleinen Stadt etwa 40 Meilen von der Stelle entfernt hatte, an der die Elefanten getötet worden waren. Ein Undercover-Big-Life-Team ist an diesem Abend aufgebrochen und hat zusammen mit einer Unterstützungseinheit den dritten Verdächtigen um 4 Uhr morgens verhaftet. "

Quelle:

http://magazine.africageographic.com/weekly/issue-125/anti-poaching-pooches/

Ein sehr guter Film von Michael Deffert “Kenias Spürhunde – Rettung für die Elefanten“ beschreibt die Arbeit sehr gut

https://www.youtube.com/watch?v=MY6baZRwEL8

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